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Als ArbeitskreisIllaryi[1] im Freundeskreis Peru Amazónico e.V. versuchen wir, eine z.Z. noch kleine Gruppe, das Spezielle Bildungszentrum Don José de San Martín in Cusco zu unterstützen. Wir haben die ehemalige Initiative „Deutsch-peruanischer Freundschafts- und Kulturkreis e.V.“ aus Bonn aufgegriffen und suchen nun alte und neue UnterstützerInnen für die sozial und gesundheitlich besonders schutzbedürftigen Kinder und Jugendlichen der Schule.

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Jede Spende erreicht die Kinder, da wir in Cusco unsere Hilfestellung über vertraute und vertrauenswürdige PartnerInnen abwickeln können. Vor Ort arbeitet der Freundeskreises Peru Amazónico bereits mit dem Centro Andino de Educación y Promoción „José María Arguedas“ (CADEP)[2] http://www.cadep.org.pe/ zusammen, der auch die Hilfe für die Schule in aller Form abwickeln wird. Außerdem haben wir den engen Kontakt zu einer deutschen Tourismusfachfrau, einer Quechua-Kinderbuchautorin aus Cusco und dem Direktor der Schule, denen das Wohl der Kinder sehr am Herzen liegt. Foto 01

Eine Schule im Dienste der Inklusion:

CEBE „Don José de San Martín“

Spezielles Bildungszentrum (Centro de Educación Básica Especial)

Das Zentrum für besondere Grundbildung “ Don José de San Martín“ des Distrikts Wanchaq in der Stadt Cusco ist eine staatliche Vor- und Grundschule, die im Jahr 1975 unter schwierigsten Bedingungen gegründet wurde. Die hervorragende Arbeit des Teams und dessen Kampf für gute Rahmenbedingungen, wurden 2015 mit dem fertiggestellten modernen Schulgebäude belohnt.

Es werden Schülerinnen und Schüler im Alter vom 3 bis maximal 20 Jahren mit unterschiedlichen Behinderungen ganztägig intensiv betreut. Die Bildungseinrichtung kümmert sich u.a. um Kinder mit intellektuellen Behinderungen, Kinder mit Zerebralparese und Kinder mit Autismus. Teilweise handelt es sich auch um die Kombination mehrere Handicaps. Die Vermittlung von schulischen Kenntnissen und Fähigkeiten beginnt auf dem Niveau Kindergarten, Vorschule und reicht bis zum Abschluss der Primaria (Das entspricht in etwa der 6.Klasse in Deutschland).

Die meisten Kinder und Jugendlichen stammen aus Bauerngemeinschaften und Siedlungen am rechten Ufer des Huatanay-Flusses. 98% der dort wohnenden Menschen leben in ärmlichen Verhältnissen und einige leiden sogar unter starker Unterernährung.

Kinder, die von außerhalb kommen, werden von ihren Eltern begleitet, sodass diese gezwungen sind in Cusco irgendwie unterzukommen (bestenfalls können sie eine kleine Wohnung mieten), damit ihre Kinder dieses Zentrum besuchen können.

Unter dem Motto „Inklusion ist ein Recht aller Menschen“ sorgt ein engagiertes Team von qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, TherapeutInnen

u.a. auch für körperliche Rehabilitation der SchülerInnen. Mit viel Geduld und Fachkenntnis erhalten die Schülerinnen eine qualitativ hochwertige, den Möglichkeiten angepasste, Allgemeinbildung, Förderung und z.T. auch Ausbildung. Die SchülerInnen werden auch auf die eigenständige Erledigung alltäglicher häuslicher Aufgaben vorbereitet.

Musterwohnung Freiwillige unter den Eltern übernehmen die Zubereitung und die Unterstützung während des Frühstückes und Mittagessens.Das grundlegende Ziel dieses Bildungszentrums ist der Aufbau einer inklusiven und solidarischen Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen und ohne Diskriminierung nach dem Motto: „Gemeinsam fürs Leben und fürs glücklich sein lernen!“

„Gemeinsam fürs Leben und fürs glücklich sein lernen!“

Das Bildungsministerium ist in den letzten Jahren mit überdurchschnittlichem Engagement seinen Verpflichtungen hinsichtlich der Infrastruktur

und der Gehälter für die LehrerInnen in dieser Schule nachgekommen, aber obwohl die Räumlichkeiten sehr schön, geräumig und barrierefrei sind

verfügt die Einrichtung nur über sehr wenig Unterrichtsmaterial und es mangelt immer wieder an ausreichender Ausstattung für notwendige spezielle Betreuungen und Therapien für die SchülerInnen.

Aktuell fehlen dringend benötigte

  • Maßnahmen, die die regelmäßig anfallenden Energiekosten senken
  • Therapieraumausstattungen, z.B. Spiegel, didaktisches Spielmaterial sowie Audioausstattung
  • Posturale Rollstühle, Zusatzteile, Wartung und ergänzende Anschaffung von weiteren 20 Spezialrollstühlen.
  • Unterrichtsmaterial
  • Die Küchenausrüstung ist erneuerungsdürftig und es fehlen Hängeschränke für die Aufbewahrung der Lebensmittel etc.
  • Bei der täglichen und ausgewogenen Ernährung der Kinder gibt es Engpässe.
  • Es fehlt ein/e Ernährungsberater/in.
  • Aus pädagogischen Gründen, aber auch aus Gründen der gesunden Ernährung soll in der Schule ein Gemüsegarten  und Kleintierhaltung F neu eingerichtet und betrieben werden.
  • Für den Übergang in einen würdigen Lebensweg nach der Schule sollen betreute oder nach einem Training vermittelte Arbeitsplätze geschaffen werden.

Wir, vom Arbeitskreis Illaryi möchten das Zentrum bei seinem Kampf gegen Diskriminierung und seiner unermüdlichen Förderung der vielfältigen Fähigkeiten seiner Schützlinge unterstützen.

Gemeinsam mit Ihren/euren Spenden wollen wir dabei helfen die großen Lücken in der adäquaten Versorgung und Betreuung der Kinder/ Schülerinnen und Schülerinnen zu schließen.

Achtet besser auf meine Fortschritte statt auf meine Beschränkungen, so werde ich glücklich sein.

Dazu brauchen wir dringend eure/Ihre Spenden. Jeder Betrag hilft. Wer aber lieber einen Einmalbetrag spenden möchte, so ist dies natürlich auch möglich.

Für viele Aufgaben ist es sehr hilfreich, wenn wir die Möglichkeit der Unterstützung planen können. Das funktioniert am besten, wenn es einen Grundstock von Daueraufträgen gibt. Natürlich ist auch jede Einzelspende sehr willkommen und hilfreich.

Spenden-Konto:

Freundeskreis Perú Amazónico e.V.

Volksbank Beilstein
IBAN: DE34 6206 2215 0020 7630 00
BIC: GENODES 1BIA

Stichwort: Illaryi

 

Fussnoten

[1] Quechua: Morgendämmerung

[2] Andenzentrum für Bildung und Förderung

Zu den Projektseiten:

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