Was haben wir zur Zeit geplant - 2011/2012
Um was geht es: Wir wollen die Arbeit des Vereins kritisch reflektieren, um die Erfordernisse für die nächste Zukunft zu erfassen. Die projektspezifischen Aktivitäten des Vereins haben sich in den letzten Jahren immens ausgeweitet. Das war bisher sehr erfolgreich, hat auch zu Problemen geführt. Hieraus zu lernen ist Absicht des Seminars, damit wir auch in Zukunft den Anforderungen gewachsen sind. Wichtig dabei ist auch, dass jetzt die ersten Mitglieder der Gründungsriege in den Ruhestand geht und daher sich auch für diesen Kreis neue spannende Aufgabenfelder ergeben können
Anreise: per Bahn zum Bahnhof Spandau, dann mit Bus 134 bis zum Tagungsort in Kladow Adresse Tagungsort: Sakrower Kirchweg 79 14089 Berlin (ist direkt am See) web adresse: www.hauskreisau.deOrt: Höxter
Termin: 6.7 bis 8.7.2012
Im Vorspann findet am 6.7. das Regenwaldseminar statt, bei dem wir Mitveranstalter sind
Hier findet ihr die Einladung und Tagesordnung sobald sie fertig ist
Rückblick auf vergangene Aktivitäten
Peru-Abend mit "Siembra"
Hierzu ereichte uns folgender Bericht von Verena
Peru-Abend mit "Siembra"
Die Musiker gaben einen Einblick in das Leben in Lateinamerika. Fast 100 Besucher waren
begeistert von der Musik und der darin vermittelten Botschaft
Die Gruppe wurde in einem Armenviertel von Lima (San Juan de Lurigancho) gegründet,
ihre sozialkritischen Texte befassen sich besonders mit der Problematik der Globalisierung.
Sie arbeiten in Peru eng mit Basisgruppen zusammen.
Peru-Abend mit Manuelcha Prado
Mit fast 60 Gästen war dieser Abend im Kath. Gemeindezentrum, zu dem wir zusammen mit dem
Eine Welt Laden Untergruppenbach eingeladen hattten, gut besucht. Dabei konnten wir auch
Gäste aus Heilbronn, Beilstein, Brackenheim und sogar Stuttgart begrüßen. Zu Beginn konnte
man sich an einem dank vieler fleißiger Hände reich gedeckten Buffet stärken. Es gab viele
leckere Sachen, z.B. diverse Quinoa-Küchle (Quinoa ist ein eiweißreiches Korn aus Peru und Bolivien),
Paprika-Schoten, die mit Quinoa gefüllt waren, eine Lachs-Speise, Käsegebäck, einen Brotsalat
und mehrere Kuchen. Herzlichen Dank allen Frauen, die zum Gelingen des Buffets beigetragen haben.
Im Informationsteil gab es einen umfassenden Bericht über die verschiedenen Projekte im Urwaldgebiet
Perus. Dank technischer Unterstützung durch Herrn Lindmaier konnten wir erstmals auch mit einem Beamer
arbeiten. Die meisten Bilder stammten von der letztjährigen Reise, es gab aber auch ein paar aktuelle,
die wir per e-mail von Peru bekommen hatten, z.B. dieses über den Transport eines neuen, 320 kg schweren
Käsekessels.
32 junge Männer waren nachts um 2 Uhr in Montevideo aufgebrochen um morgens den Kessel
am Ende der Straße in Empfang zu nehmen. Jeweils 8 Mann, die sich alle 5 Minuten abwechselten, trugen
diesen Koloss über 900 Höhenmeter hoch in die Dorfkäserei, abends um 5 Uhr, kurz vor Einbruch der Dämmerung,
war es geschafft.
Nach einer kurzen Pause trat dann der peruanische Gitarrist und Sänger Manuelcha Prado auf.
Trotz Zahnschmerzen gelang es ihm, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Es war mucksmäuschenstill,
als er virtuos in die Saiten griff. Mit ein paar Erklärungen wurde jedes Stück kurz vorgestellt,
bei einem Lied über eine Frau mit schwarzen Augen (ojos negros) wurden alle in den Refrain "Asavache"
mit einbezogen. Manuelcha brachte auch einige eigene Stücke, eines davon zu Ehren des legendären
argentinischen Gitarristen Atahualpa Yupanqui. Ein anderes ist seiner Tochter Trilce gewidmet,
die als Kind viel geweint hat - Trilce ist eine Zusammensetzung aus triste (traurig) und dulce (süß).
Wir danken allen Besuchern für Ihr Kommen, allen, die zum Gelingen des Buffets beigetragen haben
sowie den Helfern in der Küche und vor allem dem Team vom Eine Welt Laden für die Mitorganisation des Abends.
Dank der Spenden konnten wir den Künstler bezahlen und auch die Fahrkarte für die Weiterfahrt -
es blieb auch eine kleine Spende für unsere Projekte.
Muchas gracias
Amazonientag in Stuttgart:
Am Sonntag, den 20.11.2005 fand im Haus des Waldes der "Amazonientag" statt. Im Zentrum standen die Menschen und die Wälder Amazoniens.
Der Freundeskreis Peru Amazonico hat zusammen mit anderen Organisationen vorgestellt und für ein typisches Peruanisches Mittagessen gesorgen. Hierbei konnte der Verein einen Reingewinn von ca 100 Euro erwirtschaften. Der Dank gilt aber auch den Menschen, die zu diesem Betrag ermöglicht haben. Besonderes erwähnen möchten wir die Köchin, unser Mitglied Zaida.
Dorffest in Untergruppenbach:
Unser Stand
Die Tanzgruppe
Mutmachende und hoffnungsfrohe Lieder - aus der Heilbronner Stimme vom 18.04.2008
Von Anne Väisänen
Abstatt - Bereits vor Konzertbeginn verbucht Eugen Bruder, Vorsitzender des Freundeskreises Peru Amazonico, die Veranstaltung im katholischen Gemeindesaal als einen großen Erfolg. Rund 100 Zuhörer sind zum Konzert der peruanischen Musikgruppe Siembra gekommen. "Ich bin darüber total überrascht. Das ist die erfolgreichste Veranstaltung, die wir hier je hatten", sagt Bruder. Der Kontakt zu dem vierköpfigen Ensemble kam über den gebürtigen Peruaner Jaime Colan, einem Mitglied im Freundeskreis Peru Amazonico, zustande.
Anliegen Das spanische Wort Siembra bedeutet auf Deutsch Saat und sagt viel aus über das Anliegen der Amateurmusiker. In ihren selbst komponierten, vom christlichen Gedankengut inspirierten Liedern verleihen sie den armen und leidgeprüften Menschen Perus eine Stimme. Die klingt weder verzweifelt noch anklagend, sondern ist getragen von großer Hoffnung und von Zuversicht, die auf einem unerschütterlichen Glauben an das Leben basieren. Und das verwundert bedenkt man die drastischen Verhältnisse, die in dem südamerikanischen Staat vorherrschend sind.
5 Mai 2006: Kulturveranstaltung in Untergruppenbach/Heilbronn




