Der Verein unterstützt das Projekt „weltwärts“ indem es junge Mesnchen an unsere Partner in Peru (Selva) vermittelt. Diese stellen die Projektplätze und die dazugehörige persönliche Betreuung in Peru bereit.

Beispielhaft wird hier kurz ein ausgewählter Projektplatz beschrieben

Das Dorf Felipe Pinglo Alva liegt 38 km von Tingo Maria entfernt, die letzten 12 km nur durch Fußweg erreichbar (ca. 4 Std.). Es leben dort 40 Familien, ca. 300 Menschen. Die älteren sind zugewandert aus dem Raum Huanuco (Panao), über die Hälfte ist dort geboren. Das Dorf ist benannt nach einem berühmten peruanischen Komponisten, der in der ersten Hälfte des 20. Jhdts. gelebt hat.

Tätigkeit für die Freiwilligen: Förderung der Umwelterziehung in Felipe Pinglo in der Primarschule (1.-6. Klasse) Ausbildung der Kinder und Eltern in Fragen der Anforderungen der umweltgerechten Dorfentwicklung (Mülltrennung, Latrinen, sauberes Wasser) Arbeit im Team mit den PromotorInnen der Organisation

Lern- und Erfahrungsschwerpunkte: Bildung und Erziehung, Schutz des Regenwaldes, Nachhaltigkeit

Das Projekt liegt in der "Ceja de Selva", ein fruchtbares, klimatisch sehr begünstigtes Hochregenwaldgebiet auf ca. 1400m Höhe am Ostrand der Anden. Traditionell Kaffee, Kakao und andere Früchte. Es gibt keinen Strom und kein fließendes Wasser. Da es nah beim Dorf aber genügend Wasser mit Gefälle gibt denkt man daran eine kleine Wasserkraftanlage zur Stromgewinnung zu bauen.

Kaffeeanbau: Bei jungen Kaffeepflanzen werden zwischendrin andere Pflanzen zur Nahrungsversorgung gesät, um den Platz besser auszunutzen (Bohnen, Yuca, Paprika, Pituca usw.). Wenn die Kaffeepflanzen größer werden, sorgen Schattenbäume für das nötige Mikroklima. Der Kaffee wird ohne Einsatz von chemischen Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln angebaut und könnte als Biokaffee verkauft werden. Die Zwischenhändler zahlen aber für Biokaffee keinen Cent mehr.

Weitere Informationen zum weltwärts Projekt finden Sie unter: weltwärts

Einen weltwärts blog finden Sie hinter diesem Link

 

Aktuelle Berichte von TeilnehmerInnen des Weltwärtsprogrammes die in unseren Projekten mitarbeiten

 

Bericht von Verena Schmitt (Mitte 2009 - jetzt

 

Bericht von Verena

 

Bericht von Natalie aus Montevideo. Natalie war von 2008 bis Mitte 2009 in Montevideo im Einsatz.

 

Bericht von Natalie

 

Bericht von Hans von einem vorweihnachtlichen Aufenthalt in Felipe Pinglo (2008)

 

Bericht von Hans aus Felipe Pinglo

 

 

Die folgende Tabelle beschreibt die Projektplätze im Jahr 2008 in Kurzform

 

 

 

Übersicht über die Projektplätze in Perú – weltwärts 2008       Welthaus Bielefeld/Informationsstelle Perú     Stand  19.4.2008

 

Name des Projektträgers

Kurzbeschreibung

Lage

 

 

 

 

 

 

ECOSELVA

Zusammenarbeit mit der Dorfschule (Primaria) von Ñagazú im schuleigenen Bauernhof, 6ha Land

Ökologischer Fairkaffeeanbau

Ñagazú (1800m) ist ein Dorf mit 70 Familien in der Nähe von La Merced, Ceja de Selva, Hochregenwald, 1 Tagesreise von Lima entfernt.

ECOSELVA

Proyecto Tierra: Anbau von alternativen Produkten und deren Vermarktung zur Einkommenssicherung der Bewohner des Zentralen Regenwaldes, Beratung der PromotorInnen

Ökologischer Fairkaffeeanbau

Ñagazú (1800m) ist ein Dorf mit 70 Familien in der Nähe von La Merced, Ceja de Selva, Hochregenwald, 1 Tagesreise von Lima entfernt.

Empresa Comunal de Servicios Agropecuarios “Felipe Pinglo Alva”

Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft in Felipe Pinglo, Ernährungsverbesserung

Tingo María, Huánuco, Osthang der Anden

Empresa Comunal de Servicios Agropecuarios “Felipe Pinglo Alva”

Förderung der Umwelterziehung in Felipe Pinglo in der Primarschule (1.-6. Klasse)

Tingo María, Huánuco, Osthang der Anden

Centro de Educación Básica Especial “Santa Teresita del Niño Jesús”

Psychomotorische Früherziehung von Kindern im Alter von 4 - 6 Jahren

Tingo María, Huánuco, Osthang der Anden

Centro de Educación Básica Especial “Santa Teresita del Niño Jesús”

Psychomotorische Stimulation der behinderten Kinder im Schulalter

Tingo María, Huánuco, Osthang der Anden

Asociación de jóvenes agroecologistas “Antonio Raimondi”

Motivierung der jugendlichen Bauern der Indigenen Gemeinden in Selbstverwaltung eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben

Pucallpa- Caserío Antonio Raimondi

Asociación de jóvenes agroecologistas “Antonio Raimondi”

Umwelterziehung und Umweltverhalten mit  jugendlichen Bauern der Indigenen Gemeinden

Pucallpa- Caserío Antonio Raimondi

Asociación de Apoyo Integral para el desarrollo de las Comunidades Rurales – AAIDECOR

Förderung von Kindern im Primarstufenbereich, Arbeitsgemeinschaften

Montevideo bei Tingo María, Huánuco, Osthang der Anden

Universidad Nacional Agraria de La Selva

Betreuung und Arbeit mit  Studierenden der Agraruniversität der Amazonasregion,

kulturelle Veranstaltungen, z.B. Theater, Malerei, Musik, Tanz

Tingo María, Huánuco, Osthang der Anden

Universidad Nacional Agraria de La Selva

Betreuung und Arbeit mit  Studierenden der Agraruniversität der Amazonasregion, Sportwettkämpfe, Wanderungen, Gruppengespräche

Tingo María, Huánuco, Osthang der Anden

 

 

 

Instituto de Investigación y Capacitación Agraria Pozuzo

IINCAGRO POZUZO

Unterstützung und Beratung in agroforstwirtschaftlichen Fragen, Anfertigung von Informationen im Internet, Arbeit mit Jugendlichen in nachhaltiger Forstwirtschaft im Regenwald

Pozuzo